Schokoladenfabrik

Die Lego-Einzelteile - ein wahres Abenteuer!

Man stolpert bei ebay über so manches, das eigentlich kein Mensch braucht. Mancher Euro landete in den letzten Jahren bei den Anbietern. So fand sich da eine Anleitung zu einer Schokoladenfabrik verbunden mit den ersten Versuchen mit und bei Bricklink. Unterm Strich, nichts für ungeduldige Menschen. Aber das Warten wurde belohnt.

Wie aus Steinen eine Schokoladenfabrik wurde, gibt's hier in den nächsten Wochen zu sehen und lesen.
Irgendwann kamen Step für Step die indgesamt 6 Lieferungen über Bricklink. Ursprung der Päckchen zwischen Deutschland und Malaysia - selbstverständlich samt Abholung beim örtlichen Zoll. Was macht man nicht alles - das Haus sollte ja entstehen und nicht auf halber Strecke in einer Ruine enden.

Die Grundsteinlegung konnte also irgendwann mal erfolgen. Mehr oder weniger feierlich, gefühlt im Steinbruch, von rund 5.000 Legosteinen umgeben. Nun ging es Stein auf Stein. Das Haus wuchs und wuchs. Ob die Pdf-Anleitung an jeder Stelle sinnvoll war - ein anderes Thema. Nach dem Aufbau folgte der Umbau. Aber genau das ist es, was Lego auszeichnet und was auch Spaß macht. Irgendwann war alles aufgebaut. Jetzt brauchte die Schokoladenfabrik natürlich auch noch einen Namen und ein eigenes Erscheinungsbild. Die mitgelieferten Pdfs einfach ausdrucken - ne, die haben mir überhaupt nicht gefallen. Was anderes, was eigenes musste her.
Die Werbeagentur, das geringste Problem, aber wie könnte das Lego-Haus heißen? Brainstorming, Zettel voller Gedanken - der normale Prozess der Namensfindung. Und irgendwann - die zündende Idee. Schließlich war kurz nach meiner Geburt eines der ersten wirklich "leckeren" Nahrungsmittel Lade. Genauer gesagt: SCHOKOlade. Der Name war gesetzt, der Schriftzug bald entwickelt. Die Entstehung des Namens und der Plakate sowie Labels für die Schokotäfelchen hatten übrigens keine Auswirkungen auf mich - im Vergleich zum Schokoladen- und Sahnekonsum in meinen ersten Lebenstagen.